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August 2015

Einweihung einer Gedenktafel zum 150. Geburtstag der Dichterin Frida Bettingen!

Im Januar 2014 gaben wir als vierzehntes Heft unserer Lyrikheftreihe VERSENSPORN Gedichte der Lyrikerin Frida Bettingen (1865-1924) heraus, Texte einer Autorin, die in Jena wirkte, aber heute aus dem kulturellen Gedächtnis der Stadt verschwunden zu sein scheint.
Zum 150.Geburtstag von Frida Bettingen, am 5. August 2015, wurde zu Ehren der Dichterin eine Gedenktafel an ihrem letzten Wohnhaus, Forstweg 22, eingeweiht. Initiiert und gestiftet wurde die Gedenktafel von POESIE SCHMECKT GUT e.V. und dem Frauenzentrum TOWANDA e.V.



September 2014

Hurra! Es ist geschafft!!! Beide Steine wurden am 1. September durch die Steinmetzfirma gesetzt! Der Hoexter-Stein findet sich an der Ecke des Gräberfeldes E 1 (Reihe 21, Grabnummer 99475), direkt an der Kreuzung zu den Feldern B1, C1 und F1.
Der Stein für Siegmund und Betty Kalischer befindet sich im Gräberfeld E 3 (Reihe 14, Grabnummern 39725 und 87732).
Wir danken allen Spendern und Unterstützern noch einmal recht herzlich für die Hilfe, den Zuspruch, die Ideen und Ermutigungen!


Juli 2014

John Hoexter:
Der Stein ist beim Steinmetz eingetroffen und wurde bereits bearbeitet. Die matte, durch eine Imprägnierung tiefschwarz erscheinende Stele aus Syenit wurde an einer Längs- sowie an der Oberseite gebrochen, um auf den erfolgten gewaltsamen Abbruch des Lebens hinzuweisen. Menschen, die, der jüdischen Tradition gemäß, als Gruß an den Toten einen Stein auf den Grabstein legen möchten, sollen durch die unregelmäßig behauene, raue Ablagefläche noch einmal an die Umstände des Todes von John Hoexter erinnert werden.
Als nächster Schritt folgt in den kommenden Tagen und Wochen die Wahl einer Schrift und das Einstrahlen des Namens, der Lebensdaten sowie der hebräischen Zeichen.

Siegmund und Betty (Bess Brenck-)Kalischer:
Mit Rücklagen des Vereins sowie mit Spendengeldern lassen wir parallel zur Hoexter-Grabstätte einen zweiten Grabstein für den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee vorbereiten. Er soll auf das Grab des Schriftsteller-Ehepaares Siegmund und Betty Kalischer hinweisen. Siegmund Kalischer starb 1911, im Alter von 31 Jahren, in Berlin an einer „Krankheit des Blutes/Herzschwäche“. Seine Frau Betty Kalischer, geborene Levy, ist Expressionismus-Freunden unter dem Namen Bess Brenck-Kalischer bekannt. Sie starb 1933, im Alter von 54 Jahren, in Birkenwerder an einem Gehirnschlag.
Das dritte Heft unserer Lyrikheftreihe VERSENSPORN machte 2011 ihre Gedichte wieder zugänglich.


Juni 2014

Mit der Berliner Firma Harrÿ Wloch ist ein Steinmetzbetrieb gefunden, mit dem wir unsere Vorstellungen umsetzen können. Mitte Juni beschied die zuständige Friedhofskommission Anliegen und Grabsteinentwurf positiv. Nun kann der Stein bestellt werden.


Mai 2014

Spendensumme für Hoexter-Grabstein erfolgreich zusammenge"schnorrt"

HURRA! Das erste Etappenziel ist erreicht! Der Betrag zur Finanzierung unseres Vorhabens, dem 1938 aus dem Leben gegangenen Dichter, Maler und Erzschnorrer John Hoexter auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee endlich einen Grabstein setzen zu lassen, ist beisammen.
Insgesamt haben sich mehr als 30 Privatpersonen, Vereine oder Stiftungen an unserem Projekt beteiligt. Wir danken ganz herzlich allen Spenderinnen und Spendern für die selbstlose und oft unerwartete Unterstützung!

Einzelpostkarten und einige Exemplare der limitierten Hoexter-Postkartenserie (vier Motive) sind noch zu haben! Der Erlös hilft uns bei der Deckung von „Kleinkosten“, die im Zuge der Errichtung des Steines anfallen werden.


April 2014

Limitierte John Hoexter-Postkartenedition
als Kaufspende erhältlich!


1. John Hoexter im Romanischen Café, 1929.
Diese Karte ist eine sogenannte „Wackelkarte“ (Lentikulardruck). Durch Kippen der Karte werden zwei verschiedene Bildmotive abwechselnd sichtbar: der lesende John Hoexter im Romanischen Café in Berlin bzw. ein überaus treffender Zweizeiler Hoexters zum Leben der Boheme.
Auflage: 250 Exemplare, handnummeriert, Preis: 4 €.

2. Selbstporträt, Zeichnung um 1928.
Das Selbstporträt stammt aus Hoexters Erinnerungsbuch „So lebten wir.“ 25 Jahre Berliner Boheme.
Auflage: 75 Exemplare, handnummeriert, Preis: 2,50 €.

3. Ernst Moritz Engert: Porträtsilhouette John Hoexter, 1937.
Der großartige Scherenschnittkünstler Ernst Moritz Engert (1892-1986), der mit Hoexter befreundet war, hat diesen 1937 mit einem wunderbaren Scherenschnitt porträtiert, den wir in der aktuellen Engert-Ausstellung in Bonn „wiederentdeckt“ haben.
Auflage: 75 Exemplare, handnummeriert, Preis: 2,50 €.

4. Ernst Moritz Engert: Tuschezeichung, 1912.
Das Motiv zeigt eine typische Kaffeehausszene: Erich Mühsam gestikulierend, der Student der ostasiatischen Kunst Karl Eberhard With und John Hoexter aufmerksam zuhörend.
Auflage: 75 Exemplare, handnummeriert. Preis: 2,50 €.

Die jeweils ersten 50 Exemplare der Karten sind zu Sets zusammengefasst. Diese können zum Preis von 10 € erworben werden (gerne auch mehrfach). Die restlichen Karten gibt es zum Einzelpreis. First come, first served!

Der Erlös aus dem Verkauf der Karten fließt komplett in die Finanzierung des Grabsteins.

Einfach unter Angabe der Wunschliste, der Post- sowie der Mailadresse über unser Bestellformular eine Nachricht senden. Wir melden uns dann bei Euch!


März 2014

Künstlerische Spende für John Hoexter-Grabstein!

Der großartige Hamburger Künstler Karmers, der unseren Spendenaufruf für die Errichtung eines John Hoexter-Grabsteins auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee seit Beginn aktiv und uneigennützig unterstützt, hat seine 2009 entstandenen und von John Hoexter inspirierten Zeichnungen jetzt in einer auf 25 Exemplare limitierten Edition aufgelegt. In der „Das Geniekarussell des John Höxter“ betitelten Halbleinenmappe finden sich 12 nummerierte und signierte Drucke nach diesen Zeichnungen.

Karmers stellte uns 5 der 25 Exemplare zur Verfügung, deren Erlös komplett in die Finanzierung des Grabsteins fließt. Die 5 Mappen waren nach kurzer Zeit vergeben.



November 2013

Spendenaufruf für die Errichtung eines John Hoexter-Grabsteins auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee

grabstelle



Oktober 2013

Stolpersteine
Am 29. Oktober 2013 wurden in Berlin zwei von unserem Verein POESIE SCHMECKT GUT e. V. initiierte Stolpersteine für die Dichter John Hoexter und Ite Liebenthal verlegt.
Der Stolperstein für John Hoexter findet sich nun vor dem neuen „Romanischen Café“ des Waldorf Astoria in der Hardenbergstraße 28. Der Stein für Ite Liebenthal wurde vor ihrem letzten Wohnhaus in der Hektorstr. 3 verlegt.
Wir danken ganz herzlich der Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf und natürlich allen Spendern, die uns bei der Finanzierung behilflich waren.

stolpersteine



Oktober 2012

Gedenkbuch
John Hoexter wurde auf unseren Antrag hin im Oktober 2012 in das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945 aufgenommen.

 

 
   

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